Rennsteiglauf 2022 GutsMuths-Lauf Haferschleim
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  • Beitrag zuletzt geändert am:8. Juli 2022
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Rennsteiglauf 2022 – Der wohl schönste Marathon Deutschlands ist der GutsMuths-Rennsteiglauf in Thüringen. Zumindest, wenn man den Lesern des Laufportals “Marathon4You” glauben darf. Ob er wirklich der Allerschönste ist, weiß ich natürlich nicht. Aber das er ganz vorn mit dabei ist, das kann ich dir versprechen. Jeder, der hier mitgelaufen ist, schwärmt. Und wird zum Wiederholungstäter. Der Rennsteiglauf ist eben ein Lauf für Körper, Geist und Seele. Aber ist so ein Cross-Marathon durch die Berge auch für Marathon-Neulinge geeignet?

Rennsteiglauf 2022 – Endlich ein richtiger Marathoni sein

…Schnee, Schnee, Schnee, Schneewalzer tanzen wir, du mit mir, ich mit dir…

Die bunte Läuferschar schunkelt und singt. Aus voller Brust schmettern wir Volkslieder in die kühle Morgenluft, als würden wir nie etwas anderes tun.

Rennsteiglauf 2022 Der große Tag kann kommen
Mein erster Marathon – beim Schönsten der Welt natürlich

Hier auf dem Sportplatz von Neuhaus startet er, der 49. Rennsteiglauf 2022 in Thüringen. Und ich bin mit dabei.

Ich bin nur ein bisschen aufgeregt. Erstaunlicherweise fühle ich mich eher in freudiger Erwartung auf die kommenden Stunden.

Ich will heute keine bestimmte Zeit schaffen. Ich will einfach laufen.

In meinem Tempo. Und bin gespannt, wie ich die Berge meistere, die mir bevorstehen.

Ich rechne mit ca. 5 Stunden. Pi mal Daumen. Wenn es länger dauert, was solls.

Niemand kann hier einschätzen, was eine gute Zeit ist.

Vielleicht habe ich auch deshalb diesen anspruchsvollen Marathon für meinen Debüt gewählt.

Kein Zeitdruck bedeutet auch: kein Stress.

Und diese Einstellung soll es auch sein, die mir diesen Marathon so unvergesslich schön machte.

Der Rennsteiglauf 2022 – ein Traum für jeden Läufer

Du musst dir einfach dieses Video ansehen. Wenn du da keine Gänsehaut bekommst, bist du kein Läufer.

Glaub mir, es war wirklich so schön, so cool, so unvergesslich.

Rennsteiglauf 2022 – Bist du beim 50. dabei?

Endlich – Der Startschuss fällt

Mit dem Schneewalzer und dem Rennsteiglied im Ohr laufen wir locker Richtung Startbogen. Es sind so viele Läufer vor mir. Es dauert eine Weile, bis ich auf meiner Laufuhr Start drücken kann.

Inmitten der bunten Läuferschar geht es durch den kleinen Ort Neuhaus – den ersten Anstieg hoch.

Oh je, dat wird was werden. Ich und die Berge. Das ist bis jetzt noch keine Liebe – eher eine Zweckbeziehung. Obwohl ich es gerne anders hätte:

BERGLÄUFER WERDEN – 5 ULTIMATIVE GRÜNDE DEN BERG ZU LIEBEN

Neben mir stolpert eine Läuferin über die Bordsteinkante.

Mist. Sie hat sich den Fuß verdreht. Sie humpelt weiter. Und hat doch noch 42 Kilometer vor sich.

Ich drücke ihr innerlich die Daumen und achte noch genauer auf den Weg.

Hier will ich definitiv noch nicht aussteigen.

Am Ortsausgang werden wir ordentlich angefeuert. “Denn schwersten Teil habt ihr geschafft…”

Ja, genau. Sind ja nur noch 40 Kilometer und ein paar zerquetschte.

Nach den ersten 3 Kilometern habe ich meinen Takt gefunden. Ich laufe einfach, ohne auf meine Uhr zu sehen.

Der Puls ist mir heute sowieso egal. Wenn ich gewusst hätte, wie der sich heute verhält.

Wer weiß, ob ich so entspannt geblieben wäre.

Steinheider Hütte – die ersten 5 sind in der Tasche

Steinheid ist der erste Ort, durch den wir kommen. Die Dorfbewohner stehen entspannt an der Strecke. Ein paar Kinder jubeln. Aber eigentlich ist es noch sehr ruhig.

Am “Sandwieschen” (hihi) gibt es die erste Getränkeverpflegung. Ich schnapp mir einen Wasserbecher und genieße den ersten kühlen Schluck.

Hier braucht keiner eine eigene Verpflegung. Es sei denn, du willst deine Bestzeit laufen.

In Abständen von 5 bis 6 Kilometern gibt es Verpflegung vom Feinsten. Bananen, Haferschleim, Obst und manchmal sogar Stullen.

Immer aber Wasser, Tee oder Schorle.

Über Dreistromstein zum Masserberg

Der erste richtige Anstieg. Den Asphaltweg laufe ich noch.

Doch mein Atem zwingt mich zum Gehen. Zum Glück machen das alle Läufer um mich herum.

Rennsteiglauf 2022 den Berg hoch wird gegangen
Wenn jeder geht, dann geh ich och. Ich liebe Berge…

Erst später merke ich, der Berg heißt gar nicht Masserberg. Es ist der Eselsberg, denn wir gerade bezwingen.

Später höre ich ein Gespräch zwischen zwei Läufern.

“Ich hab gesehen, dass du vorhin am Berg gleich gegangen bist”. “Ja, weil ich das letzte Mal hochgelaufen bin und dann völlig fertig war. Und das nach nicht mal 10 Kilometern.”

Deshalb ist es hier wirklich die beste Taktik:

Laufe, wo du kannst. Und gehe, wo es nicht anders geht.

Das Gute daran: Beim Hochgehen kann ich mich sogar erholen. Meine Muskeln werden zwar gefordert. Aber mein Puls kann sich beruhigen.

Bergwertung Masserberg

prangt es vor mir zwischen den Bäumen. Was? Ich kann es kaum glauben. Ich habe den gefürchteten “Masserberg” geschafft? Und es gar nicht gemerkt.

Den Masserberg bezwungen. Oder war es doch der Eselsberg? Egal, ich bin oben.

Happy greife ich nach den Bananen und dem Wasser. Hier sehe ich auch das erste Mal die Zitronenschnitze mit Salz zum Dippen.

Ob die wirklich einen Unterschied machen, weiß ich nicht.

Fakt ist, diese salzig-saure Erfrischung tut einfach unglaublich gut.

Auf Haferschleim habe ich hingegen keine Lust. Ich bin doch noch so satt.

Ich überlege mir: Bei Kilometer 30 gönnst du dir diese Kultspeise des Rennsteiglaufs.

Leider gab es dann dort gar keinen Haferschleim. Dumm gelaufen. Muss ich wohl nochmal wiederkommen.

Weiter geht’s…

Durch sattgrüne Wälder und üppig blühende Blumenwiesen.

Da kommt mir doch glatt die Zeile eines alten Volksliedes in den Sinn: “…Wälder, Wiesen und Auen. leuchtendes Ährengold – Ich möchte doch so gerne noch schauen, aber der Wagen der rollt…”.

Es ist heute kein Wagen, sondern ich bin es, bei der es rollt.

Der nächsten Verpflegungspunkt trägt den fantasievollen Namen Schwalbenhauptwiese.

Dorthin führt uns ein schmaler Trailpfad über Wurzeln und Steine. Hey, das macht richtig Spaß.

Schnell komme ich nicht voran. Die Läufer vor mir müssen auch aufpassen, nicht zu stürzen.

Gut so. Ich kann nach Luft schnappen und mich ein bisschen erholen.

Ich stolpere fast auf die Schwalbenwiese und freue mich wie immer auf dieser Strecke über den herzlicher Empfang und die super netten Verpflegungsleute.

Doch ich halte mich nicht lange auf. Es läuft noch super und das will ich nutzen.

Neustadt – etwas ätzend, der Weg durch die Stadt

Neustadt ist nicht so leicht zu bezwingen. Ich sehe viele Läufer die Straßen hoch gehen. Ich mach das auch, die Puste reicht hier einfach nicht. Außerdem knallt die Sonne auf den Asphalt.

Anscheinend wissen auch die Neustädter von dieser Herausforderung. Nur noch 500 Meter bis zum Verpflegungspunkt ermuntert uns ein Plakat.

Na, das sieht doch gut aus.

Kurz vor dem Ortsausgang auf dem Berg wartet die ersehnte Erfrischung.

Wir Läufer werden von begeisterten Kindern erwartet. Für jeden Läufer gibt es eine Laola-Welle.

Klar, dass ich nun doch den Rest des Berges hoch renne. Nun ja, was man auch immer unter rennen versteht.

Aber die Laola-Welle mache ich mit, die letzte Anstrengung ist schon wieder vergessen. Hier gibt es das erste Mal auch Gels. Ich stecke mir gleich 3 ein und muss über mich selbst lachen.

Wahrscheinlich schleppe ich die wieder bis ins Ziel. Ich kann es einfach nicht lassen.

Eigentlich mag ich die süßen Dinger gar nicht. Ich bevorzuge Bananen oder Trockenfrüchte als Verpflegung.

Aber egal. So habe ich eine Überraschung für meine Freundin. Die fährt nämlich voll auf die Dinger ab. Sie läuft ja auch in einer anderen Liga. Da gehört das Einnehmen von Gels fast schon zum guten Ton.

Ich denke kurz an Sandy und Thomas, die sich gerade dem wahnsinnigen Supermarathon stellen. Wo die beiden wohl gerade sind? Und wie wird es ihnen gehen?

74 Kilometer haben die heute vor. Irre, allein die Vorstellung, über 7, 8 oder 9 Stunden zu laufen. Von Eisenach nach Schmiedefeld.

Doch ich muss weiter, auch ein “normaler” Marathon ist kein Pappenstil.

Dreiherrenstein und Frauenwald – das letzte Drittel

An die Station Dreiherrenstein erinnere ich mich gar nicht mehr so richtig. Es war auf dem Berg, es gab Bäume und auch eine Bergwertung. Gut soweit.

Bergab muss ich wieder aufpassen, der Weg ist schmal. Aber genau diese schmalen Pfade machen den Lauf besonders attraktiv.

Frauenwald hingegen wird mir immer im Gedächtnis bleiben. Noch nie wurde für mich ein roter Teppich ausgerollt.

Rennsteiglauf 2022 Roter Teppich in Frauendorf
Ein roter Teppich? Für mich? Ich bin wohl doch ne Prinzessin

Die Gemeinde Frauenwald liebt die Rennsteigläufer und empfängt uns mit Blasmusik und einem langen, roten Teppich.

Der gutgelaunte Moderator begrüßt jeden einzelnen Läufer und gibt Schwung für die letzten 9 Kilometer.

Echt, nur noch 9?

Rennsteiglauf 2022 nur noch 9 Kilometer
Fast am Ziel. Dachte ich zumindest…

Na, die laufe ich doch mit Links und 40 Fieber.

Nicht ganz mit links laufen

sich die dann doch die nächsten Anstiege. So langsam merke ich die Strecke in meinen Beinen.

Aber dennoch fühle ich mich erstaunlich in Ordnung. Ich schaue auf die Uhr. Das sieht gut aus. Ich könnte es gut unter 5 Stunden schaffen. Freu.

Das Läuferfeld bleibt jetzt gleich. Mal ist der eine weiter vorn, mal die andere. Wir beginnen ein paar Worte zu wechseln.

Die Stimmung ist locker. Alle wissen, es ist bald geschafft. Ich hänge mich an eine junge Läuferin. Die scheint mein Tempo zu laufen, das hilft dran zu bleiben.

An den Anstiegen wechsle ich weiter zwischen Gehen und Laufen ab.

Und das Ziel rückt näher. Ich sehe die Wegweiser.

Nur noch 3 Kilometer bis Schmiedefeld.

Es geht bergab in den Ort. Es rollt. Ich überhole ein paar Läufer und bin gut gelaunt.

Doch im Hinterkopf weiß ich, es wartet noch eine Qual auf mich.

Das schönste Ziel der Welt in Schmiedefeld

ist ein richtig harter Brocken. In der Ausschreibung des Marathons steht dazu:

…Jetzt geht es an’s Eingemachte! Vorbei am tiefsten Punkt der Strecke (Bahnhof Schmiedefeld/ Km 41,1) fliegt man förmlich in den Schlussanstieg hinein – die „Reitallee“. Durch das Spalier an Zuschauern geht es nochmals gut einen Kilometer bergauf – ein Härtetest für jeden Marathoni...

Ja, es ist hart. Das wusste ich vorher. Und jetzt hasse ich es sogar ein bisschen.

Von wegen: …du lässt dich dann einfach von den Zuschauern ins Ziel peitschen.

Pah. Ich bekomme kaum Luft, meine Beine schmerzen und brennen bei jedem Minischritt.

Tut mir leid, ich gehe jetzt doch.

Ich wollte eigentlich hochlaufen, aber No Way.

Es geht einfach nicht.

In der Kurve zum Stadion versuche ich es dann doch. Mit kleine Omaschritten tippel ich den Berg rauf.

Puh, geschafft. Endlich ist die Strecke wieder flach.

Und wo ist jetzt endlich dieses blöde Ziel?

Ich kann nicht mehr – echt nicht. Wo haben die das blöde Ziel hingestellt

Ich will nicht mehr. Und kann auch nicht mehr.

Ich werde von zwei Frauen überholt. Mir egal.

Nach unendlichen Metern durchs Stadion liegt es endlich vor mir.

Das schönste Ziel der Welt – Schmiiiedefeld…

Plötzlich werden meine Wettkampfgeister wach. Ich habe wieder Kraft und gebe Gas.

Vorbei an den zwei Damen, die mich eben noch überholt haben.

Die Leute jubeln uns zu. Es piept. Ich bin im Ziel.

Wow, ich habe es geschafft. Mein erster Marathon. GEFINISHED.

Stolz und glücklich empfange ich meine Medaille und stackse Richtung Ausgang.

Rennsteiglauf 2022 so sehen Sieger aus
So sehen Sieger aus – Ich genieße meinen Erfolg

Mein Fazit: Der Rennsteiglauf – Auch für Marathoneinsteiger ein Lauf zum Verlieben

Ein Marathon in den Bergen? Ich bin doch nicht verrückt. Das habe ich zu meinen Lauffreunden gesagt. Bis ich mich an den Halbmarathon beim Brockenmarathon angemeldet habe.

Und merkte: Die Berge haben ja entscheidende Vorteile gegenüber flachen Laufstrecken.

  1. Niemand kann beurteilen, ob du schnell oder langsam warst
  2. Bergauf kannst du gehen

Besonders Punkt 2 hilft dir als Anfänger, diese Distanzen zu bewältigen. Denn auch wenn es anstrengt, bergauf zu gehen. Dein Puls kommt dabei wieder runter. Und deine gestressten Laufmuskeln können sich etwas erholen.

Run Walk Run Laufmethode – Mit Gehpausen Zum Glücklichen Läufer

Beim Rennsteiglauf hat das bei mir wieder so funktioniert. Ich habe die Belastung nicht als zu groß empfunden. Ich hatte keine Angst vor den Bergen und habe sie sogar willkommen geheißen.

Wenn du vorhast, deinen ersten Marathon in Thüringen zu laufen, dann mach es. Du wirst es nicht bereuen. Einen schnellen Marathon kannst du später immer noch laufen.

Setz dir einfach das Ziel: Gut durchkommen und gesund ankommen.

Und unterwegs die Strecke, die Menschen und deinen Lauf zu genießen.

Doch sei gewarnt:

Du wirst ihm für immer verfallen – dem Rennsteiglauf

PS: Mein Puls lag durchschnittlich bei krassen 188 Schlägen. Und der Maximalpuls? 218 in der Spitze. Gemerkt hab ich das nicht wirklich. Bin ich doch ein Hochpulser?

Nachlese Rennsteiglauf 2022 – Helden laufen vorn und hinten

Es gibt so viele laufende Blogger. Oder Blogger, die übers Laufen schreiben. Und natürlich auch über den Marathon beim Rennsteiglauf 2022.

Besonders cool, witzig und mitreißend geschrieben ist der Beitrag vom Laufblog Runomatic.

Trotz Qual und Schmerz ein Sieger

Ich kann dir eins sagen: Martin ist cool. Und sein Bericht ist so unterhaltsam geschrieben, da willst du auch gleich loslaufen?

Ach nee, mitlesen und mitleiden reicht fürs Erste.

Er ist die 74 Kilometer gelaufen, gewandert. Hat sich durchgequält. Und durchgefuttert.

Er liebt das Essen anscheinend genauso wie ich. Im Gegensatz zu mir war schlau und hat den Haferschleim genossen.

Nach 10 Stunden hat er es endlich geschafft. Und ist im schönsten Ziel angekommen. Leider ohne jubelnde Leute.

Aber wofür hat man eine liebe Familie, oder Martin? Mein größter Respekt vor deiner Laufleistung.

Hier geht’s zum Lesevergnügen:

Hey, willst du auch endlich laufen?

Und weißt nur nicht genau, wie du starten kannst?

Dann hol dir jetzt schnell meinen Laufplan für Anfänger. Und leg los.

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Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Martin

    Herzlichen Glückwunsch zu deinem ersten Marathon. Da hast du dir ja gleich einen der schwereren Kategorie ausgesucht. Respekt!
    Dein grinsendes Siegerfoto sagt alles aus. Ich hab auch eins von mir, allerdings mit (Freuden-)Tränen. Es bleibt allerdings unter Verschluss. Ist nur für mich. 😉

    Herzlichen Dank auch für das Verlinken und den lieben Text dazu. Hat mich sehr gefreut.

    Apropos freuen: Den Rennsteig in 2023 kann ich kaum erwarten. Dann aber bitte etwas flotter und ohne so viel Schmerz.

    1. Andrea Kuschan

      Danke, danke, danke

      Ich bin da wirklich sehr stolz drauf. Ja, wie gesagt. Ich fand es gar nicht so schlimm. Weil ich ja zwischendurch auch gegangen bin. Im Herbst will ich
      den zweiten machen. Mal sehen wie es dann läuft.

      Ja, manche Fotos gehören nicht an die Öffentlichkeit.

      Ich freu mich auch schon richtig auf das nächste Mal. Vielleicht bin ich dann auch etwas schneller unterwegs. Mal sehen. Berge muss ich definitiv trainieren.

      Vielleicht sehen wir uns ja. Ist ja doch ne Menge los am Rennsteig.

      Liebe Grüße
      Andrea