negative Gedanken loswerden
  • Lesedauer:18 min Lesezeit
  • Beitrag zuletzt geändert am:29. Juli 2022
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Negative Gedanken beim Laufen loswerden – Kennst du sie auch? Diese leise Stimme, die dir erzählt, wie schlecht du gerade läufst? Und genau weiß, warum du es nie schaffen wirst, einen Marathon zu laufen. Die sich lustig macht, wie du auf diese verrückte Idee kommst, dich LÄUFER zu nennen. So langsam, wie du läufst. Wenn du auch mit diesem nervigen, kleine Mistvieh zu kämpfen hast, dann habe ich drei einfache Schritte, wie du diesen Quälgeist für immer mundtot machen kannst. Und endlich das tust, was du liebst – glücklich und frei laufen. Plus: Diese 3 Schritte helfen dir auch sonst im Leben

Du läufst so vor dich hin. 10 Kilometer willst du schaffen. Es lief sich eigentlich recht gut an heute.

Auch wenn es gerade etwas anstrengend wird. Alles ist noch in Ordnung.

Bis du auf einmal diese Stimme hörst.

Du machst die Musik aus. Aber da ist niemand. Die Stimme ist in deinem Kopf.

Diese Stimme, die dir sagt, dass du keinen Schritt weiter laufen kannst. Das du nie diese super Zeit laufen wirst, von der du immer träumst.

Die Stimme, die dir erklärt, dass du GANZ SICHER niemals in der Lage sein wirst, 10 Kilometer zu laufen. Pah, oder gar einen Halbmarathon. GANZ SICHER NICHT.

Hey, du wirst niemals schneller werden als letztes Jahr, als du beim Wettkampf von der flinken 70-Jährigen alten Dame überholt wurdest.  

Woher kommt diese Stimme?

Wenn du glaubst, es ist dein Verstand der zu dir spricht, liegst du falsch. Denn das, was du hörst, ist der schlechtere Teil von dir. Es ist dein Ego, dass das Feuer deiner Ängste schürt.

Das ist der Teil von dir, der sich ständig mit anderen vergleicht. Der neidvoll schaut, wie toll die anderen Läufer auf Instagram sind. Was für super Lauf-Zeiten die Leute auf Facebook posten.

Und es ist der miese Teil in dir, der dich nach den Werten deiner Laufuhr bewertet. Und verurteilt. 

Oh man, du Looser: Wieder mal ne miese Zeit gelaufen.

Und schau dir erst den Puls an. Wieder viel zu hoch. Deine VO2Max war auch schon mal besser!!!

Diese innere Stimme ist verdammt stark. 

Und deshalb musst du dich ENTSCHEIDEN, beständig gegen sie zu arbeiten. Du musst lernen, diesen schlechten Ratgeber mundtot zu machen. AUSZUSCHALTEN.

Negative Gedanken loswerden – Du hast die Macht

Und wenn, wer nicht du allein kannst das tun.

Diesem miesen Typen so richtig kräftig in den Hintern treten. Und ihm raten, abzuhauen. Damit du endlich in Ruhe deine 10 Kilometer laufen kannst. 

Dein Ego ist der Teil von dir, der oft und gern am lautesten spricht. Und dich total verunsichern kann. Das eine Mal machst du die Sorgen um die Zukunft: Was ist, wenn ich es nicht schaffe.

Das andere Mal grübelst du über die Vergangenheit nach: Kein Wunder, dass ich so versagt habe beim letzten Lauf.

Das macht dich ganz schwach. Denn dann bist Du nicht mehr fokussiert auf dein jetziges Tun, auf deinen Lauf. Du steckst irgendwo in der Zukunft oder irrst durch deine Vergangenheit.

Weißt du was richtig toll ist? Du kannst etwas dagegen tun. Nur du kannst deine innere Stimme zum Schweigen bringen.

Und dieses kleine Monster in dir auf die stille Treppe schicken. Oder am besten ganz raus. Soll es doch woanders spielen.

Wenn du das machst, wirst du mehr bekommen, als du dir je erträumt hast. 

Du wirst dein Training entspannt angehen und das Beste: Du wirst viel mehr Spaß und Freude am Laufen haben. 

Dein Geist läuft mit – Laufen ist ein mentaler Sport

Dein Ziel ist es, diese negativen Gedanken beim Laufen zu vergessen. Dadurch wirst du die mentale Blockade durchbrechen, die dich zurückhält. Und zwar davon, der Läufer zu sein, der du sein kannst.

Stark, stolz und glücklich.

Du bist ein Läufer und du weißt es: Es gibt keine Abkürzung, keine Zauberei. Laufen ist Training. Es ist (harte) Arbeit. 

Das zeigt sich Tag für Tag, Training für Training. Indem du deinen Körper dazu bringst, das zu tun, was du dir wünschst – Weiter zu laufen, schneller zu werden. Und das ohne Verletzungen.

Lauferfolg fußt auf den drei Säulen: Training, Regeneration und mentale Stärke.

Irina Mikitenko

Die 215 besten Zitate übers Laufen und Sport (Motivation garantiert)

Wenn, ja wenn da nicht diese innere Stimme wäre, die dich schwächt. Doch damit ist jetzt Schluss.

Hier ist ein 3-stufiger Prozess, den du nutzen kannst, um deine innere Stimme zum Schweigen zu bringen.

Schritt 1: Negative Gedanken loswerden – Erkenne deine Ängste

negative Gedanken loswerden erkenne deine Ängste
Negative Gedanken verhindern deinen Lauferfolg

Der erste (und wichtigste) Schritt, um deine Angst zu vertreiben: Erkenne sie.

Einfach ignorieren und weiterlaufen funktioniert nämlich nicht.

Wenn du dich das nächste Mal dabei ertappst, Dinge zu denken oder zu sagen wie:

  • Ich doch nicht…
  • Ich kann nicht…
  • Ich möchte nicht…
  • Es ist es nicht wert…
  • Ich weiß nicht, ob…

versuche zu ergründen, was hinter deiner Angst steckt. Akzeptiere sie nicht als deine Realität. Klingt langweilig?

Dann mal ganz praktisch: Auf deinem nächsten Lauf, wenn du deinen Körper durch die Gegend schleppst. Wenn jeder Schritt schwer wie eine Million Kilo wiegt. Und sich deine Stimme meldet.

In diesem Augenblick frag dich selbst: “Was denke ich gerade”?

  • Das tut so weh. 
  • Ich bin ein Schwächling. 
  • Oh man, ich kann nicht mehr. 
  • Ich kann das einfach nicht.
  • Ich werd’s nie schaffen, einen Marathon zu laufen.
  • Ich bin ein schlechter Läufer.
  • Eigentlich bin ich gar kein RICHTIGER Läufer.

Das sind keine positiven Gedanken, oder?

Jetzt aber ran.

Nimm deine Schultern zurück, heb deinen Kopf und sage: Ok Ego, ok Körper, ok Angst, ich höre, was du sagst.

In dem Moment, in dem du deine Ängste beim Namen nennst, nimmst du ihnen die Kraft.

Dabei kannst du dich Ihnen entweder stellen (Wenn du gerade 10 Kilometer von zu Hause weg bist und Durst hast, ist deine Angst natürlich berechtigt). 

Oder du bemerkst, wie lächerlich deine Sorgen sind. 

Schritt 2: Negative Gedanken loswerden – Entscheide dich für die Wahrheit

Jetzt, wo du deine Ängste bei Namen genannt hast, schau sie dir mal genauer an.

Was steckt da wirklich dahinter?

Vielleicht hat dir früher jemand gesagt, du wirst es eh nicht schaffen. Also zum Beispiel, Erster zu werden.

Gab es eine Person, die dir erzählt hat: Du bist zu dick, um hier mitzumachen?

Hat dir in deiner Kindheit jemals jemand gesagt, dass er weiß, wie gut du bist?

Das kommt leider nicht so oft vor. Eher wird uns gesagt, wie unsportlich wir sind. Oder es wird uns gezeigt. Zum Beispiel, wenn du als letztes in die Mannschaft gewählt wirst.

Das tut weh. Richtig weh. Und es brennt sich ein in den kleinen Kerl, in das kleine Mädchen.

Und jetzt, als erwachsener Mensch, willst du es beweisen. Das du etwas kannst. Das du es drauf hast. Auch wenn du das gar nicht bewusst denkst. Es ist da, dieses Gefühl. Dieses: Schaut her, ich kann doch was.

Und dann kommst du an den Punkt, wo dich deine Vergangenheit wieder einholt. Und der kleine Teufel auf deiner Schulter flüstert:

  • Komm, das tut weh.
  • Das schaffst du einfach nicht.
  • Du bist zu schwer, hättest mal nicht die Schokolade aufessen sollen. 
  • Was willst du eigentlich? Du bist doch schon zu alt.
  • Ein bisschen joggen reicht.

Der Punkt, wenn deine innere Stimme ganz fies spricht: Du bist ein richtig mieser Läufer. Schon beim kleinsten Berg brichst du ein. Schau, wie gut die anderen Läufer unterwegs sind.

Du bist der schlechteste Läufer aller Zeiten…

STOP.

Lügen, nichts als Lügen

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Negative Gedanken behindern deinen Lauferfolg

Jetzt ist Schluss. Mit diesen verrückten, dummen und vor allem NUTZLOSEN Gedanken.

Jetzt mal im Ernst: der schlechteste Läufer? 

Kann denn das sein? Du musst zugeben, dass es einfach unmöglich ist, dass du der schlechteste Läufer auf der ganzen Welt bist. Das kann ja nun wirklich nicht der Realität entsprechen!

Weißt du, was das bedeutet?

Die Geschichte, die deine Stimme dir erzählt, ist eine fiese Lüge.

DU belügst dich selbst.

Und jetzt, wo du weißt, dass deine innere Stimme lügt, was ist mit den anderen Sachen, die sie dir erzählt?

Wie weit du laufen kannst, wie schnell du sein kannst. Und ob das denn unbedingt sein muss, in deinem Alter, mit deinem Gewicht zu laufen.

Bryon Katie hat das Buch “The Work” geschrieben. Sie hat darin vier Fragen entwickelt, mit denen du dein Leben leichter machen kannst. 

Mit diesen Fragen stellst du jeden negativen Gedanken vor Gericht. Und prüfst diesen auf seinen Wahrheitsgehalt.

Stell dir bei jedem negativen Gedanken die folgenden 4 Fragen:

  • Ist das wahr?
  • Bist du dir absolut sicher, dass es wahr ist?
  • Wie reagierst du, was passiert, wenn du diesen Gedanken glaubst? 
  • Wer wärst du ohne den Gedanken?

Denk darüber nach, während du weiter rennst. Denke wirklich darüber nach, du hast alle Zeit der Welt dafür. Schieb es also nicht auf, sondern beschäftige dich damit.

Es ist an der Zeit, mit Hilfe dieser Fragen deine negativen Gedanken in Stärke umzuwandeln. 

Schritt 3: Nutze Mantras, um die negativen Gedanken loszuwerden

Hervorragend. Jetzt weißt du, dass die Ängste deines inneren Ichs ein großer brauner Haufen sind. 

Lass uns sie in etwas NÜTZLICHES ändern.

Wie wäre es, wenn du anfangen würdest zu sagen: Ich liebe das Laufen. Aus ganzem Herzen.

Es fühlt sich immer so gut an, meinen Körper zu bewegen. Ich liebe die Sonne auf meiner Haut. Den Wind, der um meine Arme streift.

Ich mag es, meinen Atem zu spüren, meinen schnellen Herzschlag zu hören. Wenn das Blut in meinen Adern pocht.

Weil ich dann wirklich lebe.

Klingt das nicht gut? Klingt das nicht viel Besser?

Kennst du die Macht der selbsterfüllenden Prophezeiung?

Es bedeutet, dass das, was du denkst, wahr wird. Wenn du schlecht über dich denkst, über deine Leistung oder wer du bist, dann tut dein Unterbewusstsein alles, damit diese Gedanken wahr werden.

Und gibt dir damit recht: Ja, du bist ein mieser, langsamer Schneckenläufer.

Aber das wollen wir nicht. Das willst du nicht mehr.

Deshalb änderst du ab sofort jeden negativen Gedanken, sobald er dir bewusst wird.

Starke Mantras vertreiben negative Gedanken

Am einfachsten geht das mit starken Mantras.

Mantras sind kurze, einprägsame und kraftvolle Sätze.

In Indien werden Mantra seit Jahrtausenden benutzt, um den Geist zu fokussieren. Und damit auch die Seele zu heilen.

Das Wort Mantra stammt aus der indischen Sanskritsprache. Frei übersetzt bedeutet es soviel wie:

„das, was denjenigen beschützt, der es erhalten hat“ oder auch ein „Denkmittel, das zur Befreiung führt“

Also lass uns ein paar Mantras überlegen, die du dir sagst, sollte sich deine kleine fiese Stimme wieder melden:

  • Angst: Ich bin kein guter Läufer. Ich habe zu wenig trainiert. Und das habe ich nun davon. Alles tut mir weh. Ich schaff es nicht bis ins Ziel/nach Hause. 
  • Mantra: Mein Körper ist stark. Und jedes Mal, wenn ich meine Laufschuhe schnüre, wird er stärker.
  • Angst: Ich bin viel zu langsam um ein richtiger Läufer zu sein.
  • Mantra: Ich bin ein Läufer. Weil ich es ausgewählt habe, zu laufen.
  • Angst: Ich bin zu dick und schwerfällig. Sieh doch mal, wie das alles wackelt.
  • Mantra: Das ist mein Körper. Er ist gut und stark. Denn mit ihm laufe ich.

Wenn du deinen Ängsten erlaubst, zu deiner Wirklichkeit zu werden, dann ist es, als ob du einen riesigen, schweren Sandsack mit dir rumschleppst.

Und der macht dich schwach und langsam.

Lass deine Potenziale frei

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Negative Gedanken loswerden – und einfach nur laufen

Fazit: Negative Gedanken beim Laufen kommen von deinem Inneren Selbst, deinem Ego. Sie stimmen nicht mit der Wirklichkeit überein. 

Indem du sie als Lügen erkennst und entlarvst, tust du den ersten Schritt, um sie zu eliminieren. 

Im zweiten Schritt überlegst du, warum du solche Gedanken hast. Woher kommt dieser innere Nörgler, der dich schwach machen will?

Und dann, im letzten Schritt, setzt du starke Sprüche, die Mantras ein. Damit schaffst du es, dass deine innere Stimme positiv zu dir spricht. 

Und wenn einer spricht, müssen die anderen leise sein.

Weißt du, was mein stärkstes Mantra ist?

Ich bin ein Läufer – I am a Runner.

Welche negativen Sprüche hat deine innere Stimme auf Lager?

Und was sagst du, um sie zum Schweigen zu bringen?

Hey, willst du auch endlich laufen?

Und weißt nur nicht genau, wie du starten kannst?

Dann hol dir jetzt schnell meinen Laufplan für Anfänger. Und leg los.

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Dieser Beitrag hat 12 Kommentare

  1. Liebe Andrea,
    herzlichen Dank für die wunderbare Erinnerung an die positiven Gedanken. Beim Laufen kann man auch andere negativen Gedanken loswerden. Zum Beispiel, wenn ich mich über die “absolut unfähige Kollegin” aufrege, oder schlecht über andere Menschen denke. Diese Gedankenspirale kann ich beim Laufen auch so ablegen, wie du es oben beschrieben hast. Ich finde, positive Gedanken machen frei und sorgen dafür, dass ich im Leben leichter laufen kann.

    1. Andrea Kuschan

      Liebe Edith,

      ja du hast Recht. Das ist auch ein wunderbarer Nebeneffekt beim Laufen. Diese Selbstreinigung der Gedanken. Nach einem Lauf sind so viele Ärgernisse des Tages einfach lächerlich und
      man fragt sich, was einen denn daran so verärgert hat. Und selbst wenn der Ärger gerechtfertigt war, danach ist es halb so schlimm und fast vergessen.

  2. Vici

    Hallo Andrea.
    Ich fand deinen Beitrag hier wirklich sehr interessant zu lesen… er hat mir wirklich weitergeholfen. Wobei ich ja nicht mit negativen Gedanken beim Laufen zu kämpfen habe, sondern eher VOR dem Laufen. Ich möchte schon seit längerem mit dem Laufen anfangen, habe aber Angst, dass ich komisch laufe, Leute mich beobachte und mich auslachen. Macht ja eigentlich keinen Sinn, oder?
    Auf jeden Fall vielen Dank für deinen Beitrag. Er hat mir gezeigt, dass viele mit negativen Gedanken beim Laufen zu kämpfen haben. Ich werde auf jeden Fall weiter dranbleiben!

    LG Vici

    1. Andrea Kuschan

      Liebe Vici,
      oh, ja. Ich kann das sehr gut nachvollziehen. Und ich kenne auch Laufanfänger, die erst ein paar Kilometer fahren, um
      dann dort zu laufen. Wo keine Nachbarn sind.
      Dabei bin ich der festen Meinung, dass sich andere Menschen gar nicht sooo sehr für uns interessieren.
      Die meisten sind eher mit sich selbst beschäftigt. Und auslachen wird dich erst recht niemand.

      Aber wie gesagt, ich verstehe dich.

      Für den Anfang ist es vielleicht gar keine schlechte Idee, das Training ein Stück weiter weg von Zuhause zu starten. Das kannst du ja auch mit einem Walking Programm verbinden.

      Wenn du dann trotzdem denkst, dass Leute über dich lachen könnten, versuch das auszublenden.
      Aber ehrlich, warum sollten die lachen? Wenn das wirklich jemand tut, dann ist er sehr dumm. Und so einer ist uns doch egal, oder?

      Oder du setzt dir für deine ersten Läufe Kopfhörer auf. Damit kannst du die Außenwelt sehr gut ausblenden.

      Ich denke, du bekommst das hin. Nach deinen ersten Läufen stehst du dann mit Sicherheit drüber. Das kann ich dir versprechen.

      Aller Anfang ist eben schwer.

      Ich drück dir ganz fest die Daumen.

      Viele liebe Grüße
      Andrea

  3. Felicitas

    Liebe Andrea,

    vielen Dank für den ermutigenden Beitrag!
    Ich bin vor der Geburt meines Kindes gern und oft gelaufen. Das hat mir immer sehr gut getan und fehlt mir sehr. Von einem Marathon war ich aber im wahrsten Sinne des Wortes meilenweit entfernt. Für mich war das auch OK.

    Viele Grüße
    Felicitas

    1. Andrea Kuschan

      Liebe Felicitas,
      das Dir das Laufen fehlt, kann ich sehr gut verstehen. Ich denke, du wirst sicher auch wieder laufen gehen. Klar, mit einem kleinen Kind hast du weniger Zeit. Aber Kinder werden größer (das kann ich versprechen ;)) und damit haben
      die Eltern auch wieder mehr Zeit.
      Es muss ja gar kein Marathon sein. Auch kürzere Läufe machen unheimlich Spaß und tun so gut.

      Viele Grüße
      Andrea

  4. Mo

    Liebe Andrea,

    ich finde es super, dass du diesem Thema einen Artikel gewidmet hast. Selber bin ich kein Läufer, aber ich kenne natürlich auch in anderen Bereichen solche Gedankenspiralen. Es ärgert mich dann immer ein wenig, dass ich mir dann gedanklich immer selbst im Weg stehe.
    Toll finde ich auch die 4 Fragen. Eine schöne Methode die eigenen Gedanken zu hinterfragen.

    Liebe Grüße
    Mo

    1. Andrea Kuschan

      Hallo Mo,

      ich freue mich sehr, dass dir der Beitrag gefällt. Es ist schon erstaunlich, wie sehr wir uns das
      eigene Leben schwer machen. Und dabei der Meinung sind, dass unsere Gedanken der Wahrheit entsprechen.
      Das Gute ist: Wir bestimmen, was wir denken.
      Und ja, viele Erkenntnisse aus dem Sport kann man auch auf andere Lebensbereiche anwenden. Das gilt natürlich auch umgekehrt.

      Viele liebe Grüße
      Andrea

  5. Ilona

    Vom laufen kenne ich das weniger, denn wenn ich mal laufe, dann habe ich da keine Ambitionen und will nur etwas Bewegung und Stress abbauen – aber aus anderen Situationen kenne ich das natürlich. Wer kennt sie nicht? Die kleinen Teufel im Ohr… meiner Erfahrung nach muss man v.a. aufpassen, nicht in eine Gedankenspirale zu kommen, wo ein Gedanke zum nächsten führt.
    Ein “Trick”, den ich beim Meditieren gelernt habe, hat mir da sehr geholfen. Sich einfach vorstellen, dass die Gedanken Wolken sind, die man beim vorbeiziehen beobachtet. Das heißt, man nimmt sie wahr, aber man verfolgt sie nicht bewusst und aktiv. Das braucht echt Übung, macht aber einen Unterschied.

    1. Andrea Kuschan

      Liebe Ilona,

      das ist doch super. Laufen ist ja ein sehr gutes Mittel, um Stress loszuwerden. Und natürlich Sport zu machen. Umso besser, wenn du dir da keinen Druck machst oder dich als Läufer infrage stellst. Dein Tipp mit den Wolken ist prima. Vielleicht nicht unbedingt fürs laufen. Aber für den Alltag kann das sicher helfen.

      Viele Grüße
      Andrea

  6. Jana

    Ich bin zwar kein Läufer, aber ich kenne dieses nervige, kleine Mistvieh zu Genüge! Es ärgert mich nämlich auch immerzu! Aber ich weiß auch, dass das Kopfsache ist und man dagegen wirken kann! Da hatte ich letztens ein sehr interessantes Telefonat zu und versuche mich auch immer wieder positiv zu bestärken!

    PS: DU bist definitiv ein 1000mal besserer Läufer als ich 😉

    Liebe Grüße
    Jana

    1. Andrea Kuschan

      Hey Jana,

      ja, viele unserer Probleme sind selbstgemacht. Und mit dem richtigen Mindset kann man sich das Leben viel einfacher machen.
      Auch wenn es nicht immer so leicht ist.

      PS: Das wissen wir noch gar nicht. Wer weiß, was in dir steckt ;).

      Liebe Grüße zurück
      Andrea