Letzter werden - Niemand will verlieren
  • Beitrags-Autor:
  • Beitrag zuletzt geändert am:13. August 2021

Letzter werden – irgendwie eine Horrorvorstellung, oder? Dabei muss es ja immer jemanden geben, der Letzter oder Letzte wird. Aber warum ist dann die Angst zu verlieren so groß? Und sollten wir nicht endlich lernen, ein entspanntes Verhältnis zum Siegen und zum Verlieren aufzubauen?


Letzter werden – meine große (kleine) Angst

Es ist heiß, über 30 Grad. Die Sonne brennt. Doch ich habe es geschafft, ich bin endlich im Ziel. Nach einer Verschnaufpause, die ich hängend an einem Geländer verbringe, hole ich mir die heiß ersehnte Belohnung.

Ein eiskaltes Alkoholfreies Radler. Ah, das tut so gut. Ich fühle wie meine Energie zurückkehrt. Das war aber auch anstrengend heute. Erst die lange Runde auf dem staubigen Feldweg. Und dann der zähe Kampf gegen den Wind, 2 Kilometer auf dem Damm entlang.

Langsam schlendere ich auf dem Wettkampfgelände herum und halte Ausschau nach meinen Leuten. Sind schon alle im Ziel? Ah, da vorn sind ein paar. Wir überlegen, wer noch fehlt. Zwei oder drei müssen wohl noch auf der Strecke sein. Wir laufen zum Zieleinlauf, wollen unsere Sportler:innen anfeuern. Da ist auch schon eine: Ja, los. Lauf, Manuela, du hast es geschafft, gib Gummiii…

Jetzt fehlt eigentlich nur noch Doris. Ob etwas passiert ist? Es laufen nur noch wenige Läufer:innen an uns vorbei, beklatscht und bejubelt von der Menge der Zuschauer. Für einen kleinen Stadtlauf ist die Stimmung bombastisch.

Auf einmal werden die Rufe, das Jubeln und das Klatschen lauter. Wir recken die Hälse, hüpfen hoch, um zu entdecken, warum die Masse so feiert. Da biegt Doris um die Kurve.

Sie ist anscheinend die Letzte. Und sie strahlt. Von den jubelnden Menschen wird sie förmlich ins Ziel getragen. Doris, Doris – hören wir von überall her. Super, dass es Startnummern mit Namen gibt.

Doris, lauf. Ja, und wie sie läuft. Sie winkt zurück und lässt sich feiern. Sie hat es geschafft und sie ist heute eine Siegerin. Auch wenn sie die Letzte ist.

Ich freue mich mit ihr. Und im Stillen denke ich: Es ist doch ganz cool, zuletzt ins Ziel zu kommen. Warum habe ich dann nur solch eine Angst davor?

Und das, obwohl ich doch so sehr gegen das Wort Angst kämpfe.

Ist Laufen gefährlich – hab keine Angst vorm Leben

Warum haben wir solche Angst vorm verlieren?

Zum einen sind wir von klein auf darauf getrimmt, um die vorderen Plätze zu kämpfen. Wer kennt nicht die Eltern, die mit stolz geschwollener Brust ihren Zöglingen beim Bambinilauf zusehen. Die schreien und ihre Zwerge, die mit hochroten Gesichtern ins Ziel laufen, lautstark anfeuern.

Oder die Eltern, die sogar mit ihren Zweijährigen!!! auf die Strecke gehen. Und dabei manchmal die weinenden Knirpse fast ins Ziel “schleifen”.

Warst du schon einmal als Erwachsener bei einem Wettkampf für Kinder dabei? Ich kann mich jedenfalls noch sehr gut an die Judowettkämpfe meiner Töchter erinnern. Es gab Eltern, die tobten und schrien am Mattenrand. Ich glaube, die wären am liebsten selbst in den Ring gestiegen. Ich glaube, hier waren vor allem Mütter an vorderster Front dabei.

Ähnlich wird es beim Fußball zugehen, wenn die Sprößlinge beim heiligsten Sport der Deutschen um den Aufstieg von der Dorfliga in die Kreisliga bolzen. Auch hier werden die Sieger haushoch gefeiert, während die Verlierer mit hängenden Köpfen vom Platz trotten.

Unser Schulsystem ist genauso aufs Siegen in Form von guten Noten ausgerichtet. So werden wir von der ersten Klasse an zu Menschen herangezogen, die am liebsten immer gewinnen wollen. Weiter geht es über den Schulwechsel in die nächste Schulform, den Kampf ums Abitur oder eine gute Lehrstelle. Dabei werden wir von klein auf bewertet und verglichen.

Die nackte Angst – Als letzter in Mannschaft gewählt zu werden

Kannst du dich an dein Zittern und dein Herzklopfen erinnern, als es im Sportunterricht um die Bildung von Mannschaften ging? Die zwei Besten durften die Kinder wählen, die in ihrer Mannschaft kämpfen sollten. Klar, dass da ganz klar ausgesiebt wurde: Erst die Besten, Schnellsten oder Stärksten. Dann vielleicht die Freunde. Und ganz zum Schluß die Langsamen und Schwachen.

Was ist das für ein gemeines Auswahlverfahren! Und trotzdem wird es auch heute noch von Sportlehrern eingesetzt. Diese wissen wahrscheinlich gar nicht, was sie damit manchen Kindern antun. Und wie verhasst sie dadurch bei einigen sind.

Woher auch? Sie waren sicher immer bei den Ersten dabei. Und merken gar nicht, dass damit nicht allen Kindern der Spaß am Sport vermittelt wird. Wobei die Freude an Bewegung doch das Hauptziel des Sportunterrichts sein sollte.

Ich hoffe wirklich von ganzem Herzen, dass einer von euch Sportlehrer:innen da draußen diesen Beitrag liest und sich für die Bildung von Mannschaften etwas Klügeres einfallen lässt.

Warum nicht einfach auslosen?

Bankrutschen – lieber Gott, lass mich die Antwort wissen

Wenn ich an dieses Spiel denke, wird mir heute noch schlecht. Egal, ob es das kleine oder große Einmaleins oder die Geschichtszahlen waren, ich war nie gut vorbereitet. Nur mit großem Glück erwischte ich ab und an eine Aufgabe, die ich schnell genug lösen konnte. Puh, eine Bank weiter.

Warum denken Lehrer nur, dass so spielerisches Lernen aussieht? Ich glaube, für die meisten Kinder ist es eher Stress pur. Und wenn der Mensch gestresst ist, kann er nicht denken. Und sich kaum erinnern.

Was für ein hirnverbrannter Blödsinn, dieses Bankrutschen. (So cool, dass ich das endlich einmal sagen kann)

Nach der Schule geht es weiter

Klar, dass wir dieses System als Erwachsene nicht so einfach ablegen können. Zum einen werden wir ja auch weiterhin bewertet. Sei es im Job, bei der Bewerbung oder beim jährlichen Mitarbeitergespräch. Oder bei der Suche nach einem Lebenspartner.

Überall wollen und sollen wir Sieger sein. Wie also könnte es beim Sport, beim Laufen anders sein? Niemand will mit vollen Bewusstsein die Schmach ertragen, als letzter ins Ziel zu laufen.

Doch ist es wirklich eine Schmach?

Bejubelt und extrem gefeiert

Kennst du die gern geteilten Videos von Laufveranstaltungen mit den letzten Läufern auf der Strecke? Getragen von den jubelnden Zuschauern taumeln sie freudestrahlend ins Ziel.

Letzter werden – Beim Marathon in Rotterdam läuft die letzte Teilnehmerin ins Ziel

Dabei können sich die Zuschauer bestimmt sehr gut in die Lage dieser Läufer:innen hineinversetzen. Fühlen vielleicht die Wut auf den eigenen Körper und Verzweiflung mit. Spüren fast die Erschöpfung der Sportler, als ob es die eigene wäre. Und wahrscheinlich schwingt sogar ehrliche Bewunderung mit.

Schließlich hat sich hier jemand getraut, weiter zu laufen und nicht aufzugeben. Es hat sich eine getraut, trotz schlechter Erfolgsaussichten an diesem Rennen teilzunehmen.

Wie viele habe ich schon gehört, die sagten: Ich lauf nur mit, wenn ich sicher sein kann, nicht letzter zu werden. Oder die im Internet fragen: Was ist eine gute Zeit für einen 10 Kilometer Wettkampf? Wie schnell muss ich laufen, um nicht ganz hinten zu landen?

Wenn es diese Angst vor dem letzten Platz nicht gäbe, wie viel mehr Menschen würden an solch einem tollen Event teilnehmen?

Ein tolles Beispiel sind die Frauenläufe. Hier starten weitaus mehr Frauen, die etwas langsamer unterwegs sind. Denn es zählt hier vor allem die Gemeinschaft. Alle Frauen, die an diesem Tag laufen, feiern sich gegenseitig. Da laufen Freundinnen gemeinsam ins Ziel. Drücken sich, weinen und lachen vor Freude, diese Strecke geschafft zu haben.

Letzter werden  - beim Frauenlauf gibt es nur Siegerinnen
Letzte(r) werden – beim Frauenlauf ist das egal

Für mich zählen bei diesen Veranstaltungen keine Zeiten. Es ist mir dabei piepegal, wie schnell ich bin, wie schnell andere sind. Hauptsache, ich laufe mit meinen Mädels. Wir sollten mehr von solchen Veranstaltungen haben.

Wenn du ein Mann bist, kann ich dir einen Tipp geben. Kauf dir eine Perücke und mach dir den Spaß als Frau mitzulaufen. Mittlerweile wird ein Mann auch nicht mehr verjagt. Vielmehr freuen wir uns über die witzigen Männer und bejubeln sie.

Auf alle Fälle kannst du so den Spirit eines Frauenlaufs hautnah erfahren. Aber ein bisschen Mut gehört natürlich dazu…

Berühmte letzte Läufer

Gibt es eigentlich berühmte Verlierer oder gehen nur die Sieger in die Analen der Sportgeschichte ein? Zum Glück gibt es viele Verlierer, die berühmt geworden sind. Einige lieferten sogar den Stoff für Filmgeschichten.

Eddie the Eagle – wenig Talent, aber eiserner Wille

Mit bürgerlichem Namen heißt “Eddie the Eagle” Michael Edwards und kommt aus Großbritanien.

Der Mann mit der starken Brille hatte sich vor dem Skispringen an einigen Sportarten wie Judo, Reiten oder Volleyball versucht. Nachdem er aber eine Fernsehsendung der Vierschanzenturnee im Jahr 1985/1986 gesehen hatte, wollte er nichts sehnlicher, als Skispringer werden. Und als erster Brite bei den olympischen Spielen anzutreten.

Er begann zu trainieren und brachte sich das Skispringen selbst bei. 1987 belegte er bei Nordischen Skiweltmeisterschaften in Oberstdorf zwar den letzten Platz.

Da er aber mit den 73,5 Metern britischer Rekordhalter war, durfte er nach den damaligen Regeln an den olympischen Spielen teilnehmen.

Er war mit 82 Kilogramm der Schwerste unter den Sportlern und belegte bei den beiden Sprung-Wettkämpfen Normalschanze und Großschanze jeweils den letzten Platz.

Da er stark Weitsichtig war, musste er eine Brille mit starken Gläsern tragen. Bei den Wettkämpfen beschlugen seine Gläser immer wieder. Die Zuschauer beobachteten ihn, wie er wiederholt seine Brillengläser reinigte. Seine Fans nannten ihn deshalb schnell: Eddie the Eagle – Eddie, der Adler.

Eddie wurde sogar zum Medienstar, nach ihm wurde ein Film gedreht (Eddie the Eagle – Alles ist möglich) und er verdiente mit seinen Auftritten nicht wenig Geld.

Cool Runnings oder dabei sein ist alles

Weitere berühmte Beispiele sind die hawaiianische Bobmannschaft mit ihrer Olympiateilnahme. Die Mannschaft wurde aus der Armee rekrutiert. Diese Bobmannschaft war zwar kein wirklicher Verlierer, aber viel Erfolg hatten sie auch nicht. Dennoch verkörperte sie den olympischen Gedanken “Dabei sein ist alles“. Nach ihnen wurde genauso wie bei Eddie the Eagle ein Film (Cool runnings) gedreht.

Fußball auf Holländisch

Oder ein Beispiel aus dem Fußball. Die holländischen Fußballer haben trotz dreimaliger Finalteilnahme in den Jahren 1974, 1978 und 2010 noch nie eine WM gewonnen. Irgendwie tragisch.

Verlieren ist unwichtig

Doch wie sehen wir diese berühmten Verlierer? Haben wir Mitleid oder verachten wir sie vielleicht sogar? NEIN. Wir lieben sie und feiern sie wie Helden.

Denn sie haben sich etwas getraut. Sie haben sich trotz denkbar schlechter Erfolgsaussichten dem Wettkampf gestellt. Und obwohl sie verloren haben, sind sie die Sieger der Herzen.

Aber warum mögen wir die Verlierer so sehr? Vielleicht liegt es daran, dass wir uns so gut mit Ihnen identifizieren können. Sie erscheinen uns menschlicher, weniger weit weg als die Superstars.

Und ihre Beispiele können uns Folgendes lehren:

  1. Wenn du etwas wirklich willst, dann mach es
  2. Zieh es durch
  3. Kümmer dich nicht um die Aussicht auf Erfolg
  4. Frage am besten gar nicht danach
  5. Lebe deinen Traum

Letzter werden – davon geht die Welt geht unter

Denn irgendwann kann es auch dir passieren. Vielleicht bei einem Wettkampf, bei dem es dir nicht gut geht. Oder weil du älter geworden bist und du mit den jüngeren Läufern auf der Strecke bist. Oder einfach, weil du an diesem Tag ganz einfach am langsamsten von allen bist.

Wird es grauenhaft? Oder machen wir uns ganz umsonst Gedanken ums verlieren? Weil es vielleicht gar nicht weh tut?

Kennst du den wunderbaren Film mit Dieter Hallervorden – Sein letztes Rennen? Nicht nur Läufer:innen sind von diesem Film tief berührt.

Denn auch wenn Paul am Ende (natürlich) nicht den Berlin-Marathon gewinnt, sind wir alle mit ihm dabei, fiebern und bangen um sein Leben.

Und verstehen die Botschaft hinter dem Film: Egal wie alt du bist. Egal, ob du gewinnen kannst oder nicht. Solange du antrittst und im Spiel des Lebens mitmischst, bist du nicht tot.

Letzter werden – und doch der wahre Sieger sein

Doch wie fühlt es sich an, Letzter zu werden? Hast du es selber schon mal erlebt? Damit bist du vielen an Lebenserfahrung ein Stück voraus. Ich weiß es nämlich nicht. Ich bin selten die Erste, aber eigentlich nie letzte. Leider irgendwie immer Mittelmaß.

Aber ich vermute, dass das Verlieren am Ende gar nicht so schlimm ist. Geschafft ist geschafft.

Erfolgreich sein – Was beim Laufen wirklich zählt

Und das ist ein Punkt, den uns der letzte Platz lehren kann. Es ist nicht schlimm. Es ist sogar egal, weil nur die eigene Leistung zählt. Zum Beispiel, 21 Kilometer gelaufen zu sein. Mit deinem Körper diese Strecke bewältigt zu haben.

Oder mit 82 Jahren die 10 Kilomerstrecke zu bewältigen. In welchem Tempo auch immer. Wie viele Menschen schaffen das schon? Die meisten 50jährigen könnten das nicht.

Das Gewinnen sollte in unserem Leben nicht mehr die Hauptrolle spielen. Wir werden nicht mehr von wilden Tieren gejagt oder müssen vor dem Feind fliehen. Wir dürfen Letzter werden. Weil wir am Ende immer die Gewinner sind.

Denn wenn wir laufen, gewinnen wir. Unsere Gesundheit, unser Geist, unser Mensch sein gewinnt.

Und der Rest? Der zählt nicht.

Schreibe einen Kommentar

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Dorit

    Ein richtig toller Mutmach-Artikel, liebe Andrea – der bei mir auch einen wunden Punkt getroffen hat.
    Ich bin auch immer die Letzte gewesen, die beim Schulsport in die Mannschaft gewählt worden. Vor allem Bockspringen und Mannschaftssport waren für mich der blanke Horror. Den Bock hab ich öfter umgerannt als übersprungen und beim Basketball hab ich mir sogar mal den Zeigefinger angebrochen. -.-
    Was bin ich froh und dankbar, dass ich als Erwachsene das Laufen für mich entdeckt hab. Dadurch durfte ich erkennen, dass es nicht ums Gewinnen oder ums Besser-Sein geht, sondern ums Schaffen, ums Durchhalten und Nicht-Aufgeben – und um die Freude an der Bewegung. Nach deinem Artikel spiele ich jetzt glatt mit dem Gedanken, vielleicht doch mal an einem (kleineren) offiziellen Lauf teilzunehmen. 🙂
    Danke für die Inspiration.

    1. Andrea Kuschan

      Hallo liebe Dorit,

      danke für deine Worte. Ja, das Problem mit dem Schulsport scheint doch sehr verbreitet zu sein. Ich habe auch mit meinem Mann darüber gesprochen und er hatte ähnliche Erfahrungen. Immer wieder haben uns angesehen und gesagt: Ja genau, so war es auch bei mir. Vielleicht ging es sogar mehr Kindern so als ich gedacht habe. Am Ende war man doch nur froh, irgendwie durchgekommen zu sein.

      Also zum Beispiel nicht gleich beim Völkerball abgeworfen zu werden. Oder beim Schwimmunterricht. Da war ich so froh, wenigstens schon schwimmen zu können. Die armen Würstchen, die es in der Schule lernen sollten, taten mir wirklich leid. Und die hatten echt Angst.
      Ja, genau, das Geräteturnen. Stell dir vor, ich als Moppel in einem engen Gymnastikanzug 🙈. Das war damals Pflicht für alle Mädchen. Das ist jetzt tausendprozentig besser für die Mädels.
      Über den Bock bin ich auch nur mit ach und krach gekommen. Ha, und erst der Hüftaufschwung. Wenn deine Sportlehrerin vor allen anderen Scgülern rackert, um dich da rauf zu bekommen… Was war das peinlich.

      Ja, das Laufen ist schon eine richtig tolle Sache. Dabei haben viele Menschen so wie du und ich wieder zum Sport gefunden. Und gemerkt, wie schön das auch sein kann, sich anzustrengen.

      Mach das auf jeden Fall und melde dich mal an. Du wirst von der Stimmung und der Freude begeistert sein. Das ist wirklich noch einmal etwas ganz anderes als das Laufen allein.

      Ich kenne nichts Vergleichbares.

      Sei ganz lieb gegrüßt und genieße dein Wochenende

      Deine Andrea